Neuer Glanz für die „Sonne“

 

Am 1. Februar 2002 hat das in Altstätten bereits seit einiger Zeit fest etablierte
Wirtepaar Herbert und Hedy Wettmer als zweiten Betrieb das Hotel Sonne in
Pacht genommen und sich damit einer neuen Herausforderung gestellt. Die
Familie Wettmer tat dies in der Überzeugung, dass es für Altstätten nur
Nachteile hätte, wenn das in der Region weitherum bekannte Haus „Sonne“
mit dem einzigen grösseren Bankettsaal in der Umgebung seine Tore
schliessen müsste.
 

Im Verlaufe des ersten Geschäftsjahres wurde mit dem Ziel der käuflichen
Übernahme der bis anhin im Besitz der Altstätter Riettrattrhode Stadt und
Vorstadt stehenden „Sonne“ die Hotel Sonne AG gegründet. Per Ende 2002
konnte das Hotel Sonne grundbuchamtlich verschrieben werden. Dies war
der eigentliche Start zum geplanten Um- und Ausbau.

Nach monatelangen zähen Verhandlungen mit den St. Galler Heimatschutz-
behörden konnte am 30. Januar 2006 endlich mit den Abbrucharbeiten am
e
hemaligen „Brassel“- oder „Steigerhaus“ begonnen werden. Damit konnte
auch der Engpass an der Klausstrasse – für die Heimatschutzbehörden ging
es um die Erhaltung einer wichtigen Torwirkung, für die Stadtbehörden um
die Beseitigung einer gefährlichen Unfallfalle in unmittelbarer Nähe zum
Schulhaus und Kindergarten – saniert werden.

Mit dem Abbruch der baufälligen Nachbarliegenschaft war der Weg frei für
die Realisierung des Ergänzungsbaus zum bestehenden Hotel Sonne, das
bereits 2003 einen Um- und Ausbau erfahren hatte. Die Bauarbeiten unter
der Regie der AG für Bauplanung und Bauleitung in Altstätten gingen in der
Folge zügig voran, sodass schon Ende Juni das Richtbäumchen gesetzt
werden konnte. Bereits im Spätherbst konnte der neue Hoteltrakt mit zwölf
Doppelzimmern und einem Seminarraum und Sitzungszimmer seiner
Bestimmung übergeben werden. Gegen die Klausstrasse hin wurde der Bau
zugunsten der Verkehrsverhältnisse mit nunmehr optimaler Sicherheit für die
Passanten um ein paar Meter zurückversetzt. Das Trottoir wurde in eine
Arkade gelegt, die vom ersten Stockwerk des Hoteltraktes überdacht wird. So
können die Schulkinder und alle übrigen Fussgänger heute gefahrlos den neu
geschaffenen Gehweg benutzen. In der Verlängerung zum Schulhaus hin hat
auch die Stadt das Trottoir optisch so gestaltet, dass es den Passanten eine
optimale Sicherheit bietet. Zudem ist es den Architekten Silvio Ughini und Peter
Schneider (Innenarchitektur) gelungen, die einstmalige Torwirkung wieder
herzustellen.

Der neu erbaute Hoteltrakt ist mit der schon vorher bestehenden Dachterrasse
des Hotels Sonne mit einem stimmungsvoll ausgestalteten Wintergarten
verbunden worden. Letzterer kann nun auch für Apéros und Empfänge genutzt
werden. Bei Regenwetter dient er überdies als attraktives Gartenrestaurant.

Vorgängig des realisierten Erweiterungsbaus „Haus zur Sonne“ wurde dem Hotel
Sonne ein zusätzliches Dachgeschoss aufgesetzt, in welchem drei luxuriös
eingerichtete Junior-Suiten entstanden sind, welche das Ferienarrangement von
Altstätten beleben. Heute können in der „Sonne“ insgesamt 33 den heutigen
Bedürfnissen entsprechende Gästezimmer mit insgesamt 61 Betten angeboten
werden. Alle Zimmer sind renoviert und dem neuesten Stand der Bedürfnisse der
Hotelgäste angepasst worden. Im Hotel Sonne können zudem verschiedene
Bankett-Säle für bis zu 400 Personen angeboten werden. Ein besonderes Bijou
stellen das „Sonnenstübli“ und der Grillraum dar. Beide haben mit der Renovation
auch eine neue Decke mit ganz besonderer Ausstrahlung erhalten
.

Täglich werden in der „Sonne“ nebst einem breiten à-la-carte-Angebot auch
preiswerte Tagesteller angeboten. Daneben steht ein marktfrisches, saisonal
ausgerichtetes Angebot auf der vielfältigen Speisekarte.

Saniert und erweitert wurde auch die Wirtewohnung im Dachgeschoss des
Hoteltraktes. Mit der Umgestaltung des Eingangsbereichs hat das Hotel mehr
Charakter bekommen. Glich der Eingang früher doch eher jenem eines
Schulhauses, wird der Gast heute gleich schon beim Eintritt von einer
freundlichen Atmosphäre empfangen, wie es sich für ein renommiertes Hotel
geziemt. Optisch wird der Gast dann direkt an die Rezeption geführt, welcher
eine heimelige Lobby angegliedert ist, die als Oase der Ruhe gilt. Da ist nun
auch Platz für eine kurze Besprechung, einen Apéro oder zum Warten auf
Bekannte, mit denen man sich zum Kaffee, zum Bier oder auch zum Lunch
verabredet hat.

Im Entrée sorgen ein Wasserspiel und entsprechende Bepflanzungen für ein
südländisches Ambiente. „Damit wollen wir unseren Gästen ein ganz
spezielles Willkommen entbieten.“

 

  Hedy und Herbert Wettmer

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